Archiv der Kategorie: Senioren

Nachbericht DSEM 2016

DSEM 2016
Bernd Götsch auf Platz 3

Gut in Form starteten die Berlin-Brandenburger bei der Deutschen Senioren Einzelmeisterschaft in Köln.

Die Ergebnisse
Ü 50 Dirk Hoffmann (LobStars BB), Platz 10
Ü 55 Stefan Rosenberger (LobStars BB), Platz 13
Ü 65 Bernd Götsch (LobStars BB), Platz 3
Ü 70 Dieter Jörn (Airport), Platz 5

Herzlichen Glückwunsch!

Europameisterschaften der Senioren 2015 in Malmö

Vom 27.8. bis 30.8.2015 fanden die Europameisterschaften der Squashsenioren in Malmö statt. Das deutsche Team war mit einem neuen Teilnehmerrekordfeld von 92 SpielerinneIMG_0935n und Spielern vertreten. Davon waren 13 Teilnehmer/innen, die für Berlin spielen.
Leider wurde nicht konsequent nach der ESF-Rangliste gesetzt. Es wurden viele Schattensetzungen vorgenommen, sodass es häufig in vielen Altersgruppen zu frühen Begegnungen mit Endspielcharakter kam. Als Highlight der Veranstaltung ist aber auf jeden Fall die Einladung des Bürgermeisters im Rathaus von Malmö zu nennen. Uns wurde im großen Prunksaal ein Abschlussdinner mit mehreren Gängen und erlesenen Weinen kredenzt.
Hier sind die Ergebnisse aus Berliner Sicht:

Christian Bröcker (1.SCB) ü/60 17. (von 43) 3 Siege
Andrew Clarkson (LobStars BB) ü/55 7. (von 53) 4 Siege
Bernd Götsch (LobStars BB) ü/65 25. (von 32) 3 Siege
Christian Gröbler (1.SCB) ü/55 46. (von 53) 1 Siege
Claudio Hassler (LobStars BB) ü/65 10. (von 32) 3 Siege
Dieter Jörn (Airport) ü/70 12. (von 16) 1 Sieg
Wolfgang Keller (Airport) ü/65 30. (von 32) 0 Siege
Doris Lewalski (LobStars BB) ü/50 6. (von 17) 2 Siege
Hassan Meguid (Fit-Fun) ü/45 19. (von 56) 3 Siege
Heribert Monschein (LobStars BB) ü/45 14. (von 56) 3 Siege
Sergio Orduna (LobStars BB) ü/55 9. (von 53) 4 Siege
Stefan Rosenberger (LobStars BB) ü/50 41. (von 78) 4 Siege
Klaus Wegener (1.SCB) ü/70 11. (von 16) 2 Siege

Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer zu Ihren gewonnenen Spielen und den erreichten Platzierungen.

Es ist auch noch interessanterweise zu bemerken, dass es in Schweden ein Gesetz gibt, das verbietet, dass in Sportanlagen Alkohol (auch kein Bier) ausgeschenkt wird.
Clevere Teilnehmer hatten sich ein 6er Pack mitgebracht.

Insgesamt war das Turnier wieder geprägt von vielen Begegnungen mit alten Freunden aus den unterschiedlichsten Ländern. Und viele neue Freundschaften wurden geschlossen über alle Grenzen hinweg. Ich empfehle allen Berliner Senioren, die noch nicht teilgenommen haben, mal mitzukommen, um diese tolle Stimmung zu erleben.

Titel für die LobStars aus Berlin

177 Teilnehmer kämpften am Wochenende vom 26.6.-28.6.2015 in Krefeld um die internationalen Titel.

Hier geht unser Glückwunsch an die Ausnahmeathletin Doris Lewalski von den LobStars BB.
Mit 5 Siegen und bei nur einem abgegebenen Satz holte sie sich den begehrten Titel der Internationalen Deutschen Seniorenmeisterin ü/50.

Der amtierende Deutsche Meister in der Altersklasse ü/65 Bernd Götsch (LobStars BB) belegte den 4. Platz. Im Halbfinale verlor er knapp (9:11, 8:11, 11:9, 9:11)gegen Terence Norman aus England. Im Spiel um Platz 3 verlor er gegen Claudio Hassler (Schweiz),
der in der nächsten Saison für die LobStars BB spielen wird, denkbar knapp mit
12:10, 12:10, 2:11, 6:11, 4:11. In der Vorrunde hatte er ihn noch im Gruppenspiel mit 3:0 dominiert. Da sind dann wohl die Körner ausgegangen.

Weitere Platzierungen:

Hassan Meguid (Fit-Fun) ü/45 8. Platz
Sergio Orduna (LobStars BB) ü/55 9. Platz
Andrew Clarkson (LobStars BB) ü/55 12. Platz
Christian Gröbler (1.SCB) ü/55 25. Platz
Heribert Monschein (LobStars BB) ü/45 9. Platz
Dieter Jörn (Airport) ü/70 4. Platz
Christian Bröcker (1.SCB) ü/60 7. Platz
Stefan Rosenberger (LobStars BB) ü/50 12. Platz

Titel für die LobStars bei den 2. Vapiano Hungarian Masters 2015

Allen voran ist unsere Nummer 1 bei den Damen zu nennen.
Doris Lewalski kämpfte sich durch spannende Spiele durch und wurde
Meisterin in der Altersklasse ü/50.

Bernd Götsch wurde Vizemeister in der Klasse ü/65. Er besiegte im Halbfinale den bisher ungeschlagenen Engländer Terence Norman 3:1. Im Finale unterlag er in einem hart umkämpften Spiel 1:3 seinem Schweizer Freund Claudio Hassler. Claudio ist Mitglied bei den LobStars geworden und wird in der neuen Saison für uns spielen.

Als weiteres Neumitglied können wir den Österreicher Heribert Monschein begrüßen,
der in der Klasse ü/45 den 7. Platz erreicht hat.

Farman Khan wurde 5. in der Gruppe ü/45.

In der Klasse ü/50 bei den Herren wurden wir vertreten durch
Martin Luckow (13. Platz) und Stefan Rosenberger (8. Platz)

Herzlichen Glückwunsch an alle erfolgreichen Teilnehmer/innen.

Bilder gibt es wie immer in unserer Bildergalerie.

Bernd Götsch und Doris Lewalski sind Deutsche Einzelmeister 2015

Vom 24. bis 26.04. diesen Jahres fanden die 37. Deutschen Senioren Einzelmeisterschaften in Waiblingen statt. Insgesamt 138 Squasher kamen zusammen, um in ihrer jeweiligen Altersklasse den Deutschen Meister auszukämpfen. Neun Berliner nahmen die Herausforderung an und schlugen sich hervorragend.
Die Lobstars bringen zwei Meister- und einen Vizemeistertitel nach Hause!!!

Doris Lewalski, die seit letzter Saison ungeschlagen an Platz 1 unserer ersten Damenmannschaft spielt, scheint auch deutschlandweit keine Konkurrenz zu haben. Im Damenfeld ü 50 gewann sie souverän jedes Match. Ohne auch nur einen Satz abzugeben, verteidigte sie ihren Meistertitel vom Vorjahr.
Bernd Götsch traf gleich zu Beginn des Turniers auf seine härtesten Gegner. Gegen den ehemaligen Deutschen Meister von 95/96 (ü 50), Robert Keilmann, startete er mit einem knappen 3:1-Sieg in das Turnier. Wenige Stunden später folgte ein hartes 5-Satz-Match gegen Karl Sperber das Bernd siegreich beendete. Und weil es so schön war, begann der darauffolgende Turniertag ebenfalls mit einem 5-Satz-Match gegen Manfred Pahling. Auch dieses konnte er knapp für sich entscheiden. Was nun folgte war die Kür: zwei ihm gut bekannte Gegner, die er, ohne viel Aufwand betreiben zu müssen, 3:0 in ihre Schranken verwies. So darf sich der Vizemeister des Vorjahres nun amtierender Deutscher Meister ü 65 von 2015 nennen.
Farman Khan, der kommende Saison für die Lobstars an den Start gehen wird, musste sich ausschließlich im Finale dem Deutschen Meister, Predi Fritsche, geschlagen geben, und ist damit amtierender Vizemeister ü 45.
Nicht mit einem Meistertitel gekrönt, dafür mit grandiosen Spielen beschenkt, wurde Dirk Hoffmann. Nach einem tollen Start in das Turnier am Freitag, mit einem souveränen Sieg gegen Lothar Homburg und einem genialen Sieg gegen den an [4] gesetzten Volker Gundelach, war dann am Samstag bei dem Hünen Andreas Baumann [5] Endstation. Knapp verlor er auch das darauffolgende Spiel gegen Armin Fellmeth in vier Sätzen. Im Achtelfinale unterlag er dann dem wendigen Peter van Heiss und erreichte somit Platz 8 in der Altersklasse ü 50.
In derselben Altersklasse erkämpfte sich der Lobstar Stefan Rosenberger den 26. Platz.
Den Vizemeister der Altersklasse ü 70 stellt 2015 der Airport Squash Berlin mit Dieter Jörn, Christian Gröbler vom 1.SCB erreichte den 10. Platz bei den ü 55, Hassan Meguid vom Fit Fun Berlin erreichte Platz 6 in der Klasse ü 45 und Christian Bröcker besetzte den 3. Platz im ü 60-Feld.

Alle Ergebnisse hier.

Ein paar Impressionen findet ihr in unserer Bildergalerie.

SQUASH WORLDMASTER CHAMPIONSHIPS 2014

4.7. – 11.7.2014 IN HONG KONG

Am 1.7. starteten wir in unser Überseeabenteuer nach Hong Kong. Zu „Aklimatisierungszwecken“ bewusst ein paar Tage früher, was sich als weise herausstellte. Nach einer scheinbar unendlich andauernden Flugzeit, mit schmerzenden Gliedern, dicken Beinen und total übermüdet, kamen wir am Abend des zweiten Juli am Flughafen auf Lantau an. Dort vor die Tür getreten, traf uns das Klima wie ein Vorschlaghammer; die ersten Minuten nur um’s Ein- und Ausatmen bemüht, den Erstickungsgedanken freundlich lächelnd verdrängt. Die Schminke verlief augenblicklich, die Kleidung schmiegte sich klebrig an – so elegant ging es dann auf Taxisuche.

Der Taxifahrer verstand weder Hotel noch Anschrift, Englisch Fehlanzeige! Eine Pantomime zur Henesseeroad fiel uns spontan nicht ein, und dennoch, etwa eineinhalb Stunden später lagen wir komatös in unserem schönen Zimmer im 19. Stock, in unserem schönen Hotel mit einer extrem schön lauten Klimaanlage.

Am nächsten Morgen beim Frühstück gab es die ersten deutschen Begegnungen mit den üblichen Verdächtigen. Dann endlich bei der Turnierregistration im elitären Hong Kong Footballclub (mit Pool, Rennbahn, Fitness, Snooker usw.) das Treffen mit der Berlindelegation. Außer uns noch angereist waren: Stefan Rosenberger mit Christel, Christian Bröcker, Dieter Jörn und Klaus Wegner mit seiner Frau.

Während sich die anderen dem Müßiggang hingaben, wollten wir ackern. Rackets raus, Schuhe an und ab zur Erforschung der Squashcourts. Nach 5 Minuten war ich beschämt! Ständig stand ich zu weit hinter dem Ball, alle Schläge waren Murks, Bernd sah nur wenig besser aus –  irgendetwas stimmte nicht…

Die Spurensuche ergab lackierte Seitenwände, aalglatt, und einen fehlenden Doppelschwingboden (also Parkett auf Beton, was bewirkte, dass der Ball, wo er aufkam auch blieb, und nicht, wie gewohnt, weiterspringt). „Na viel Spaß, Bernd!“, dachte ich.

Die nächsten Tage bestanden aus Sightseeing, Shoppen, Rauchercafe suchen und Blasenlaufen. Da Bernd bezüglich des Turniers gesetzt war, hatte er im ersten Spiel ein Freilos. So blieb uns zum „Walken“ ein Tag mehr.

Kleine Info für zukünftige Honk Kong – Besucher: An den Maßstab Eures Stadtplanes könnt Ihr getrost ’ne 0 ran hängen, da der Fußweg aus Unter -, Quer -, Schräg – und Überführungen besteht und man nie dort ankommt, wo man denkt; geschweige denn dort, wo man hin möchte. Am besten Ihr schmeißt Euren Plan weg und benutzt gleich einen Kompass, so könnt Ihr Entfernungs- und Zeitillusionen vorbeugen.

Am Sonntag war es dann endlich soweit, Bernd hat sein erstes und wichtigstes Spiel!

Wir verschlafen…

MEIN Handywecker hat nicht geklingelt, da MEIN Handyakku alle war. 10:00 Uhr aufgestanden, Zähne geputzt, fünf bis sechs gestresste Kurzkonversationen, 10:20 Uhr im Court, 17 Minuten später 0:3 verloren, Funkstille!

Über den Rest des Tages mag ich gar nicht viel schreiben, es wurde eh nicht viel gesprochen. Zusammengefasst habe ich die nächsten Stunden in einem stickigen, lauten, fremden und weit entfernten Land zugebracht, mit einem unfreundlichen, grimmigen, gebrochenen Squasher, der am liebsten nach Hause gefahren wäre. Ab und zu wurde ich daran erinnert, dass MEIN Handy nicht geklingelt hat.

Anerkennend muss ich hier allerdings auch berichten, dass Bernds Gegner, der Südafrikaner Scotch Gibb, letztendlich Vierter wurde. Also war er kein schlechter, jedoch hatte Bernd ihm einige Schwierigkeiten bereitet. Ich lehne mich sogar soweit aus dem Fenster, dass ich denke, unter normalen Rahmenbedingungen (zum Beispiel: wenn wir gefrühstückt hätten und vielleicht ’ne halbe Stunde länger wach gewesen wären) hätte Scotch Gibb einpacken können.

Zu allem Überfluss wurde das Freilos, das Bernd durch die Setzung erhalten hatte, nicht als Spiel gewertet, wie es normalerweise üblich ist, sondern, er wurde zurückgesetzt, so als hätte er gleich das erste Spiel verloren. Eine etwas unglückliche Organisation. Somit spielte Bernd nicht um Platz 17 bis 32, sondern um die Plätze 33 bis 64.                                    

Also ab in die Plate:

In den folgenden Spielen gelangte Bernd wieder zur gewohnten Sicherheit. Gleich am Montag siegte er gegen den Hong Kong-Chinesen Kenneth Chung 3:1. Am Dienstag gegen den ebenfalls gesetzten Franzosen Alain Pascarel 3:1. Mittwoch musste der aus Singapur stammende Peter Bernard Michael Rogers dran glauben: das Spiel war 3:0 entschieden bevor ich den Namen zu Ende lesen konnte. Und weil es so schön war, besiegte Bernd am Donnerstag den Südafrikaner David Grant in 15 Minuten mit 3:0.

So stand Bernd am Freitag im Finale der Plate-Runde. Sein Gegner: der Schotte Alex Sinclair.

Schon beim Aufwärmen versammelten sich immer mehr Deutsche vor dem Court und auf dem Oberrang. Obwohl Bernd technisch sauberer spielte und die meiste Zeit den ersten Satz dominierte, gewann der Schotte diesen denkbar knapp 8/11. Der zweite Satz lief ähnlich, der Schotte schien um sein Leben zu rennen, Bernd verteilte und rannte, die Stimmung kochte. Jeder Punkt, jedes Let wurde lautstark von den Zuschauern kommentiert. Die Spieler wurden ohne Unterlass angefeuert und gaben ihr Bestes. Diesen Satz gewann ebenfalls Schottland, noch knapper, 9/11.

Im dritten Satz lief alles für Bernd. Jeder Stop, jeder Lob, alles Sahne. Bernd verteilte konsequent und humorlos, nach wenigen Minuten ging der Satz 11/3 nach Deutschland. Der Schotte sah nun schon aus, als müsse er in der Satzpause unter ein Sauerstoffzelt. Satz Vier artete zum Kampf aus; die längsten Ralleys, die fiesesten Fehler, die härtesten Shots – das Publikum war fertig mit den Nerven. Nach gefühlter Unendlichkeit ging der Satz 11/9 an Bernd. Der Sieg war nah. In der Pause stürmten alle auf die Spieler ein, jeder hatte die ulimative Schwäche des Gegners entdeckt, jeder hatte nun das geheime Rezept zum Sieg. Die Spieler indes sahen mittlerweile erbärmlich aus. Das Haar klebte am Kopf (sogar bei Bernd), die Trikots tropften, die Gesichter dunkelrot. Da war was los!

An den fünften Satz kann ich mich kaum erinnern, mein Verstand hatte sich ausgeschaltet. Ich wollte nur noch, dass es vorbei ist, ich konnte nicht mehr. Der letzte Ball des Spiels war ein missglückter halbherziger Lob des Schotten durch die Mitte, Bernd, der wohl mit einem Stop gerechnet hat, stand zu weit vorne,springt, bekommt den Ball gerade noch returniert, TIEF! Spiel aus, 9/11 an den Schotten, beide Spieler brechen zusammen, lautester Applaus… ich geh kaputt vor Kopfschmerzen.

Das Resümee:

Ein gelungenes Turnier vor großartiger Kulisse, mit dem undankbaren 34. Platz als Resultat. Das verpatzte erste Spiel muss ich wohl auf MEINE Kappe nehmen, da ja (man kann es nicht oft genug sagen) MEIN Wecker nicht geklingelt hat. Man(n) mag kaum drüber nachdenken wo Bernd gelandete wäre, hätte nur MEIN Wecker geklingelt!

Was soll’s? Halten wir es mit Sepp Herberger: „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.“, und ziehen nächstes Jahr in Stockholm zur EM erneut in den Kampf.

Alle Ergebnisse zum nachlesen auf der Seite der World Squash Federation.

Vielen Dank an Sarah für diesen tollen Bericht und Glückwunsch an Bernd für seine Platzierung.

Bilder und Impressionen folgen bald auf unserer Bilder-Galerie.

Bernd Götsch gewinnt die Vapiano Squash Masters 2014

Vom Freitag, den 16. Mai 2014, bis zum Sonntag, den 18. Mai 2014, fand in Budapest die 1. Vapiano Squash Open statt. Als einziger Vertreter der LobStars Berlin-Brandenburg e.V. und auch als einziger Vertreter des Landesverbandes Berlin-Brandenburg ging Bernd Götsch an den Start. Da er leider der einzige Spieler war, der für das Feld Herren Ü 65 gemeldet war, wurde er mit in das Feld der Herren Ü 60 gesetzt. Somit hatte er sich schon automatisch den Titel bei den Herren Ü 65 gesichert. Das Herren Ü 60 bestand aus einer Gruppe aus 4 Spielern. Somit hatte Bernd jeden Tag ein Spiel. Am Freitag spielte Bernd gegen den Walisen Eric William Robinson. Bei diesem Spiel hatte er keine Probleme und konnte es locker in 3 Sätzen für sich entscheiden. In diesem Spiel ließ er insgesamt nur 10 Punkte liegen. Im 2. Spiel am Samstag hatte Bernd gegen den Ungarn Istvan Legeza ebenfalls keine Probleme und gewann auch hier klar in 3 Sätzen. Den 1. Satz gewann er sogar 11-0. Beim letzten Spiel am Sonntag hatte Bernd es mit einem deutlich stärkeren Gegner zu tun. Gegen den Spanier Juan Jose Ustariz musste er sich in 3 Sätzen knapp geschlagen geben. Den 1. Satz verlor Bernd ganz knapp mit 12-14.  In den andern beiden Sätzen konnte er 3/4 Punkte erzielen und errichte mit 2 Siegen und 1 Niederlage am Ende den 2. Platz bei den Herren Ü 60 und den 1. Platz bei den Herren Ü 65.                                                Herzlichen Glückwunsch Bernd!

Alle Ergebnisse findet ihr hier.

Fotos und Eindrücke vom Turnier gibt es hier.

Die nächsten Highlights bei den Senioren sind die Berliner Senioren-Mannschaftsmeisterschaften am 15. Juni im Airport Squash, die Deutschen Senioren-Mannschaftsmeisterschaften vom 19. bis zum 21. Juni in Krefeld, sowie die Senioren Weltmeisterschaft vom 4. bis zum 11. Juli in Hong Kong.

Bernd Götsch ist Deutscher-Senioren-Vizemeister 2014

Vom Freitag, dem 25. April 2014, bis zum Sonntag, den 27. April 2014, fand im ACR-Sportcenter in Köln die 36. Deutsche-Senioreneinzelmeisterschaft statt. Vom Rot-Weiß-Seeburg e.V. / von den LobStars Berlin-Brandenburg e.V.i.G. reisten nach Köln: Barbara Moser (Damen Ü45), Markus Raulf (Herren Ü45), Stefan Rosenberger (Herren Ü50), Christian Bröcker (Herren Ü60) und Bernd Götsch (Herren Ü65). Ein Foto findet ihr unten.

Barbara Moser war in diesem Jahr neu bei den Einzelmeisterschaften. Sie spielte zuerst in der B-Gruppe, bestehend aus 5 Spielerinnen. Dort verlor sie zwar alle ihre Spiele, aber sie spielte sehr gute Ballwechsel und machte ihre Punkte. Dadurch erreichte sie in der Gruppe den 5. Platz und spielte nun insgesamt um die Plätze 9-10. Bei diesem Spiel konnte sich Barbara gegen ihre Konkurrentin nicht durchsetzen und verlor das Spiel in 3 Sätzen. Am Ende erreichte sie in ihrem Feld Platz 10. Herzlichen Glückwunsch Barbara!

Markus Raulf wollte schon letztes Jahr bei den Einzelmeisterschaften dabei sein. Damals musste er durch eine Verletzung kurzfristig absagen. Deswegen wollte er dieses Jahr unbedingt alles geben. Sein erstes Spiel konnte Markus klar in 3 Sätzen für sich entscheiden. Somit stand er im Viertelfinale. Dort musste er sich gegen den an Nummer 1 gesetzten Farman Khan knapp in 3 Sätzen geschlagen geben und spielte nun um die Plätze 5-8. Hier konnte er das erste Spiel für sich entscheiden, verlor aber das 2. Spiel und erreichte letztendlich den 6. Platz. Herzlichen Glückwunsch Markus! 

Stefan Rosenberger war letztes Jahr schon dabei. Damals belegte er den 26. Platz. Dieses Jahr wollte er sich unbedingt verbessern, was er dann auch tat. Sein erstes Spiel gewann Stefan in 3 Sätzen. Jedoch unterlag er im 2. Spiel in 4 Sätzen und spielte somit um die Plätze 17-32. Dort spielte er ein spannendes 5-Satz-Match, in dem er sich ganz knapp geschlagen geben musste. Danach spielte er um die Plätze 25-32. Dort gewann er alle seine Spiele. Letztendlich erreicht er den 25. Platz und konnte sich somit zum Vorjahr um einen Platz verbessern. Herzlichen Glückwunsch Stefan!

Christian Bröcker war ebenfalls letztes Jahr mit dabei. Damals erreichte er den 17. Platz. Auch er wollte sich dieses Mal natürlich verbessern. Sein erstes Spiel gewann Christian klar in 3 Sätzen und erreichte somit das Viertelfinale. Hier traf er auf den an Nummer 5 gesetzten William Unway (England) und musste sich in einem knappen 4-Satz-Match geschlagen geben. Somit spielte Christian um die Plätze 5-8. Hier lieferte er sich zwei spannende 4-/5-Satz-Matches, die er beide für sich entscheiden konnte und somit den 5. Platz erreichte. Dies war eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr.     Herzlichen Glückwunsch Christian!

Bernd Götsch war bei diesem Turnier der Titelverteidiger in seiner Altersklasse. Zuerst spielte er in der A-Gruppe, die aus 5 Spielern bestand. Dort besiegte er alle seine Konkurrenten ohne große Mühe. Er gab in der Gruppenphase keinen einzigen Satz ab. Somit spielte Bernd um die Spitzenplätze (1-4). Im Halbfinale traf er auf den an Nummer 3 gesetzten Karl Moster. Hier gab Bernd auch keinen Satz ab und zog somit sicher ins Finale ein. Dort spielte er gegen Heinz Wilczek aus Hessen. Er war „nur“ an Nummer 5 gesetzt, da er durch eine Verletzung mehrere Turniere nicht mitspielen konnte. Heinz und Bernd lieferten sich ein spannendes 5-Satz-Match, welches Heinz nach über einer Stunde für sich entscheiden konnte. Somit erreichte Bernd Platz 2, zeigte aber, trotzdem er seinen Titel nicht verteidigen konnte, super Leistungen. Herzlichen Glückwunsch Bernd!

Als Fazit kann man nur sagen: tolle Teilnehmerzahl, spannende Matches, tolle Stimmung und eine tolle und organisierte Turnierleitung. Vielen Dank an alle Spieler/-innen und an alle Mitwirkenden.

Die nächsten Highlights der Senioren sind die internationalen Mastersturniere Mitte Mai in England und Ungarn und die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften, die vom 19. – 21. Juni in Krefeld stattfinden.

Also: Auf in den nächsten Court!

Alle Ergebnisse der DSEM 2014 findet ihr hier.

Einen Bericht vom DSQV findet ihr hier.

Mehr Bilder gibt es hier.

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